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Sprache im Wirtschaftsalltag
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Spam und Permission Marketing

Schneller als gesetzliche Regulierungen setzen sich praktische Abwehrverfahren im Netz durch.
 

Worum es geht

Während die klassischen Vermarkter fortfahren, die Kunden auch im Netz zu nötigen, gibt es im Netz bereits das Werkzeug, ihnen das Handwerk zu legen.

Ausgezeichnet recherchiert und weitergehend die Hinweise im Magazin c't: die Internet-Massenplage

Mindestbedingung ist, dass Sie den Unterschied beherrschen zwischen Opt-In und Opt-Out

Wie Sie gnerell im eMail-Marketing das Praktische tun, und das Ungesetzliche und Verpönte vermeiden, dazu gibt es geeignetes Kommunikationswerkzeug
 

Rückzug der Empfänger

Widerstand formiert sich gegen allzu forsche Versuche, die Kunden zu fesseln. Programme zur Kundenbindung werden künftig eine freiwillige Mitwirkung des "Opfers" voraussetzen, oder gar seine Einladung erfordern.

Negativlisten

Den Rückzug der Empfänger nennt es Klaus Arnhold, Experte für Email-Marketing. Aus dem Netz kann man Software herunterladen, mitsamt Anleitung, mit denen der Netzbürger den Absender unerwünschter Emails schachmatt setzt. Der geplagte Netzbürger muss nur die eMailadresse des lästigen Absenders in eine Filterliste eintragen. Jede weitere Mail von diesem Absender geht fürderhin als unzustellbar an ihn zurück, oder an seinen Provider - soll der sich Gedanken machen, wie er den Spam unterbindet.

Positivlisten

Der nächste Schritt in der Aufrüstung sind Positivlisten: Steht Ihre Adresse nicht auf der Liste des Netzbürgers, wird Ihre Mail gar nicht erst zu ihm durchgestellt.

Wegwerfadressen

Keinerlei Spuren hinterlässt der Netzbürger, wenn er statt seiner normalen Adresse eine Wegwerfadresse verwendet. So eine Adresse wird nach einmaligem Gebrauch stillgelegt, bspw. nachdem er seine Versandbestätigung oder wenn er die Waren erhalten hat.

"Mag sein, dass kommerzielle E-Mails um das 40-fache zunehmen werden." erklärt Arnhold. "Was nicht zunimmt, ist die Zeit des Netzbürgers, der will auch mal seine Hemden bügeln und die Katze vom Baum holen."

Einladung statt Erlaubnis

Mit der Entwickung von Netzwerken des Typs Peer-to-Peer steht den Anbietern ins Haus, dass Sie den Netzbürger überhaupt nicht mehr finden. Sie müssen sich in hermetisch abgeschottete Netzwerke einladen lassen. Auf diese Weise wird das Permission Marketing durch Invitation Marketing ersetzt, zu Deutsch: Statt der Erlaubnis benötigen Sie eine Einladung.

Seriöse Anbieter wird das nicht schrecken. Allerdings kann man sich ungeschickt anstellen und viel Zeit verlieren. Auch als leidenschaftlicher Gegner des
Spam kann Ihnen geschehen, dass Sie - aus Unwissen, Versehen oder technischer Überforderung in die Nähe des Spam geraten, korrekt ausgedrückt ist das UCE )Unsolicited Commercial eMail) resp. UCB (Unsolicited Bulk Mail), zu deutsch Unaufgefordert versandte Werbemails. Nochmals Klaus Arnhold: "Was Spam ist, entscheidet aber der Empfänger."
 
Dieser Beitrag wurde am 9. November 2002 aktualisiert.
   

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