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Sprache im Wirtschaftsalltag
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Vive la différence!

Auf Ziele schießt man, von Communities wird man eingeladen. Weil man beliebt ist, oder etwas Nützliches beizutragen hat, oder weil man das geilste T-Shirt aller Zeiten trägt.
  Innige Zuwendung des Anbieters Was Anbietern angesichts ihrer Kunden einfällt
 

Ist Community dasselbe
wie Zielgruppe?

 

Worum es geht

Für den Marketer ist die Unterscheidung zwischen Zielgruppen und Communities nützlich, sie gilt nicht nur für Konsumgüter, auch manches Angebot im Geschäftsleben profitiert von passender Orientierung.

Praktische Aspekte des Umganges mit Communities per Newsletter und per Diskussionsliste

Überraschende Zahlen zur stillschweigenden Bedeutung der
Online-Communities

"Im Gegensatz zu Markenstrategien in den Massenmedien lebt die Marke im Internet vom 1:1 Marketing. Also von der echten, zeitnahen Kommunikation zwischen Kunde und Unternehmen" sagt die renommierte Agentur publicis
 

Eine akademische Unterscheidung?

Die beste Landkarte versagt, wenn Sie Ihren Ausgangspunkt falsch verorten.

Die Zielgruppe wird vom Anbieter definiert, von der Demoskopie und von Verbrauchertypologien. Nicht zufällig versteht sich das herkömmliche Marketing in militärischen Begriffskategorien. In bestimmten Phasen des Lebenszyklus eines Massenproduktes liefert der Krieg um Kunden und gegen die Konkurrenz die passenden Metaphern, zum Beispiel bei Mittelklasse-Autos.

Communities, insbesondere Online-Communities dagegen definieren sich aus der Perspektive des Kunden, vereinfacht ausgedrückt in dem Satz: "Es gibt noch Andere die meine Interessen teilen." Diese Einstellung trifft man in den fruehen Phasen des Lebenszyklus.

In Online-Communities kennt man sich, oder auch nicht, oder man begegnet sich nur im Internet. Man tauscht sich aus, berät einander, man meldet sich unaufgefordert mit Erfahrungen, und es ist im Netz durchaus gängig, Anbieter und ihre Produkte kritisch oder lobend zu diskutieren.

Die Herausforderung für den Anbieter ist, wie er das Gespräch mit solchen - oft nur latent vorhandenen - Netzgemeinschaften findet, wie er sich Respekt verschafft und nach Möglichkeit der Mundpropaganda eine Richtung gibt.

Je nach Produktangebot kann es für den Anbieter ein Marketingknüller sein, aus einer latenten eine tatsächliche Gemeinschaft zu bilden. Dann wären Sie beispielsweise der Gastgeber selber. Auch Ihre Entscheidungen über Systeme des Customer Relationship Management (CRM) wären davon betroffen.
 
Dieser Beitrag wurde erstmals veröffentlicht am 26. November 2001
   

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  Dipl.-Ing. Oliver Baer, Publizist
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