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Sprache im Wirtschaftsalltag
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Unsachliches aus der Praxis

Eine regelmäßige Rubrik in der baerentatze
     

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts
Überflüssiges Javascript

 

Worum es geht

Javascript verhindert, dass Ihre Website wahrgenommen wird. Nicht immer geschieht das, aber oft genug. Gehen Sie der Sache auf den Grund mit dem kleinen Test den Michael Charlier aufgebaut hat.

Das Dingsda von dem Charlier

Geht die Tür auf oder bleibt die Tür zu? Probieren Sie es ruhig, tut nicht weh!


Ging Ihnen ein Licht auf, finden Sie den Kollegen Charlier im Amt auf seiner Website. Er freut sich bereits auf Sie, denn Licht teilt man gerne..



Dieser Beitrag in der Rubrik "Unsachliches aus der Praxis" stand in der Ausgabe vom April 2002 der baerentatze.
 
Angenommen das Unternehmen eines unserer Leser leistete sich einen neuen Webauftritt, der so gut aussieht, dass er sogar gewohnheitsmäßigen Kritikern gefällt.

Dann könnten wir (in der baerentatze, zum Beispiel) einen Link einbauen, damit Sie sich das ansehen und dann klicken Sie - und sehen nichts. Der Browser glänzt im porentiefen Weiß, wiederholtes Klicken schafft kaum einen Grauschleier. Sie würden sich kurz wundern, der Inhaber der Website dagegen öfter und immer wieder fragen: Wieso besuchen mich eigentlich gerade die Firmen nicht, für die mein tolles Produkt gemacht ist? Immer nur die Gucker von AOL und T-Online?

Die Antwort fällt im konkreten Fall ganz leicht: die Erbauer der Website haben schon vor die allererste Seite ein Javascript-Element gesetzt - obwohl das dort niemand braucht.

Und der aufmerksame Administrator Ihres Firmennetzes hat auf der Website des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik gelesen, daß Javascript der Gesundheit Ihrer (das heißt natürlich seiner) Netzwerkinstallation schädlich sein kann. Das ist zwar durchaus umstritten, aber viele Admins gehen auf Nummer sicher und drehen den Javascript-Hahn ab. Schon sehen Sie Weiß - und die Firma mit der Website in die Röhre.

Michael Charlier, dem das auf der Website unseres Lesers als erstes aufgefallen ist, hat nun für unser aller Nutz und Frommen ein interaktives Dingsda gebaut. Wenn sie mit einem neuzeitlichen Browser da hin gehen und auch sonst die Sterne günstig stehen, können Sie selbst überprüfen, ob auch Ihnen der Zutritt verwehrt bliebe. Gucken sie mal hin - wirklich! Bekommen Sie die Tür auf, oder bleibt die Tür zu?

Überhaupt könnte Ihnen der Kollege Charlier eine wohlwollende, aber gar nicht schüchterne Kritik Ihrer Website machen, diskret zu Ihren Händen. Gegen eine angemessene Gebühr, versteht sich, die er im Falle weitergehender Aufträge verrechnet. So macht der das.

Ein solcher Auftrag würde Ihre Website auf den Stand bringen, dass sie ihren Zweck erfüllt, nämlich besuchbar wird. Wahlweise verwenden Sie Charlier's Kritik als Pflichtenheft für Ihre Webagentur. Vielleicht weiß sie es nicht besser und denkt immer noch an Hochglanz-Broschüre, wo es doch um den User an der Maus geht.

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  Dipl.-Ing. Oliver Baer, Publizist
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