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Sprache im Wirtschaftsalltag
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Authentische Beziehungen

Zwischen Kundenmenschen und Mitarbeitermenschen
     

Marketing vs. Kultur

 

Worum es geht

Unternehmenskultur kann Mitarbeiter und Kunden herausfordern, eine Kulturzone zu bilden, in der gemeinsam gute Produkte gemacht und gebraucht werden. Dann stellt sich von alleine heraus, dass Marketing und Verkauf zu den darstellenden Künsten zählen.

Und Marketingkosten spart man obendrein.

Lesen Sie auch, was eine Marketing-Revision für Sie bedeuten könnte.

Kunst nicht als Selbstzweck, sondern mit kommerziellem Nutzen für Ihr Marketing.

Dieser Artikel in der Juli-Ausgabe 2002 hat einige Abonnenten der baerentatze davon gejagt, sie mochten sich nicht beleidigen lassen.
 
Die Welt der Verbraucher kennt zwei Kulturzonen: In der einen geht es laut zu, den Krach macht das Marketing, die Gedankenlosigkeit liefern die Verbraucher. In der anderen Zone machen die Mitdenker was sie wollen, resp. was sie für ihren eigenen Willen halten. Dazwischen flottieren jene die mal hierhin, mal dorthin neigen, je nachdem was Sie gerade inhaliert haben.

Ähnlich unterteilt sind die Anbieter. Die einen machen Produkte, die etwas hermachen, aber das Blendwerk geht aus dem Leim sobald die Garantiezeit um ist. Schmonzes dieser Provenienz benötigen daher ein aufwändiges Marketing, sprich: man macht selber viel Lärm, sonst würde selbst der Denkverweigerer, wenn er nicht im permanenten Vollsuff dahertorkelt, den Konsum dieser Dinge verweigern.

Am gegenüber liegenden Pol geben die Anbieter zu viel Geld für ihr Marketing aus, denn Ihr Produkt taugt etwas. Das ist keineswegs selbstverständlich, aber im Weltmaßstab betrachtet, taugen die meisten Produkte die aus Mitteleuropa stammen.

Etwas anderes sollte an teuren Standorten zwar nicht in Frage kommen, aber da herrscht dummerweise einige Verwirrung. Annähernd sämtliche Marketingkosten könnten die seriösen Anbieter sparen. Ein Rest bleibt immer, die Kurve der überlebenden Marketingaufwändungen verläuft asymptotisch. Das heißt aber, man spart am meisten auf der ersten Wegstrecke.

Sie benötigen kein Wundermittel dafür, zusammen mit einigen A-Kunden kennen Sie längst was man - arg verkürzt - eine authentische Beziehung nennen könnte. Bei der es nicht um Fehlerlosigkeit geht, sondern wie man mit Fehlern umgeht. Der sympathetische Blick auf den Kunden spiegelt sich in einem selber: man ist ein Fehler machendes, mit dem falschen Bein aus dem Bett gestiegenes, zum Glücklichsein leidlich ausgestattetes Individuum, und sicherlich mehr als ein positiv grinsender Schwachkopf.

Auch den Kunden beflügelt die Erkenntnis, dass in seiner Kulturzone genügend beisammen sind, um einen kaufkräftigen Markt darzustellen. Vielleicht zählen sie gar zu einer Mehrheit, wenn auch keiner so geschwätzigen wie die Krachmacher. Darauf können Sie als Anbieter des guten Produktes eingehen. In jeder Unternehmenskultur lassen sich die Fähigkeiten der Mitarbeiter zum Umgang mit mitdenkenden Kunden wecken. Beispielsweise mit Hilfe von Konzerten oder des Theaterspiels in Ihren eigenen Räumen, Hauptsache Ihre Mitarbeiter entdecken wie von alleine, dass auch Marketing und Verkauf zu den darstellenden Künsten zählen.

Vorsichtshalber sollten Sie Ihre Marketingabteilung stilllegen - soll sie für Schmonzes-Produzenten arbeiten, dort kommt man ohne sie nicht aus.

Natürlich sparen Sie keine 100%, denn zur Pflege Ihrer Kultur müssen Sie auch Geld in die Hand nehmen. Aber Sie legen es nachhaltig an, das ist doch was.

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  Dipl.-Ing. Oliver Baer, Publizist
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