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Sprache im Wirtschaftsalltag
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Umsetzungsproblem beim Marketing

Der Mindestaufwand zur Reform Ihres Marketings
     

Fremdeln vor der Marketingreform

 

Worum es geht

Umsetzungsprobleme beim Einführen eines zeitgemäßen Marketings durch ein hochkarätiges Team anpacken lassen, in einer Mischung aus Männern und Frauen, Jungen und Alten, vor allem aus Leistungsträgern; nach Möglichkeit sollten alle vier Temperamente vertreten sein.

Kommission = Arbeitsgruppe
Team <> Arbeitsgruppe

Idealtypisch vereint der ausgeglichene Erwachsene die vier aristotelischen Temperamente in sich. Bei normalen Sterblichen ist es meist so, dass drei starke Temperamente das vierte überschatten.

Manchmal stehen sich zwei Paare gegenüber, seltener steht ein starkes Temperament gegenüber drei schwachen, dann ist das Verhalten der Person eher durch das fehlende Temperament bestimmt.


Wie gerne würde ich mir als Fremder einmal zuhören, ohne mich zu erkennen, und später erst erfahren, dass ich es war. (Elias Canetti)

 
Eine Kommission ist eine Gruppe von Unwilligen, ausgewählt aus einer Schar von Unfähigen zwecks Erledigung von etwas Unnötigem.
(Cyril Northcote Parkinson)

Zwar wissen wir, was zu tun wäre, aber irgendwie kommen wir nicht um die Fichte, im vornehmen neudeutsch: "Wir haben wir ein Umsetzungsproblem". Seit Parkinson wissen wir, dass Arbeitsgruppen Probleme energisch aussitzen, schließlich muss jeder Kommissionär seine Position verteidigen. Falls wir tatsächlich etwas erreichen wollen, müssen wir nicht die Lösung, sondern die Leute umsetzen, und zwar in einen eigenen Raum, einer Aufgabe und einem Zeithorizont.

Dann ist die Gruppe ein Team, bestehend aus Individualisten die aufeinander angewiesen sind, aus Leistungsträgern, die wir ungern von ihrer regulären Aufgabe abziehen.

Da es um ein neues Marketing geht, den Grenzbereich zwischen uns (den Kollegen im Unternehmen) und jenen da draußen (den Kunden im Markt), brauchen wir im Team Menschen, die etwas von ihren Artgenossen verstehen: Männlein und Weiblein gemischt, Grünschnäbel und alte Hasen, Schlüsselpersonen sollen sie sein, unabhängig vom Dienstrang. Spannend wird die Mélange der Temperamente, die wir an Bord bekommen:

Phlegmatiker für den Fleiß, Melancholiker für die Empathie, Sanguiniker für die Begeisterung und Choleriker für das Anpacken. Denken und machen tun sie gemeinsam.

Das Team prüft: Wo begegnen wir unseren Kunden, wie springen wir mit ihnen um, was lernen wir von ihnen? Es stellt auch die Gegenprobe: Woher beziehen wir die Ideen zur Produktentwicklung, zur Werbung, zum Service? Ziele formuliert das Team nach eigenem Fortschritt, den Zeithorizont geben wir vor, wann Sofortmaßnahmen verwirklicht, mittelfristige Maßnahmen angeschoben, und längerfristige konzipiert sein müssen.

Das Hause wird fremdeln, das bleibt nicht aus. Da wird einer aus dem Team Zeit verwenden, die Herzen der Unbeteiligten zu umwerben, ein Kommunikator (nicht Terminator). Aber auch das Team spielt den Fremden: Es tut, als wüsste es nicht, wie die Türen auf und zu gehen. Es besucht die eigene Firma von außen, schickt eMails, reklamiert, sogar Pöbeln ist angebracht, bei der Zahlung wird getrödelt, und so richtig unbeliebt macht es sich mit Vorschlägen, wie das Design zu verbessern wäre. Alles inkognito, versteht sich.

Was weiß ein Fremder? Er erfährt, was wir nicht wissen. Weil wir den Laden schon kennen.


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  Dipl.-Ing. Oliver Baer, Publizist
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